Was passiert mit dem VW-Werk im russischen Kaluga?
Mit dieser Frage beschäftigt sich auch Autobauer VW seit geraumer Zeit. Seit Beginn des Ukraine-Krieges ruhen die Bänder in Russland. Heißt, dort geht eh schon lange nichts mehr. Bleibt das so? Nach Angaben von VW gibt es mehrere Optionen für die Zukunft des Geschäftsbetriebs in Russland.
VW: Verkauft der Konzern das Werk?
„Eine der Optionen ist der Verkauf der Vermögenswerte der Volkswagen Group Rus und damit auch des Werkes in Kaluga an eine dritte Partei“, sagte ein VW-Sprecher. „Die Gespräche dazu laufen, eine Entscheidung ist noch nicht final getroffen.“
Zuvor hatte das russische Medium RBK ohne eine Bestätigung der beiden Unternehmen berichtet, die russische Autohandelsgruppe Avilon wolle das Werk in Kaluga kaufen. Das Geschäft stehe kurz vor dem Abschluss.
VW: Darum ruhen die Bänder in Russland
VW hatte vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs die Produktion in den damals zwei Fabriken in Russland im März 2022 eingestellt. Auch der Export von Fahrzeugen nach Russland wurde für alle Konzernmarken gestoppt.
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Im Mai zogen sich die Wolfsburger dann aus der Produktion im russischen Montagewerk Nischni Nowgorod zurück. Dort lief eine gemeinsame Fertigung mit dem Autobauer Gaz, dessen Miteigentümer Oleg Deripaska im Zusammenhang mit dem Krieg auf Sanktionslisten steht.(dpa)